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Malteser Demenzkompetenz - Leben mit Demenz

Queen Silvia Nursing Award

Die optimale und würdevolle Pflege und Versorgung von hochaltrigen Menschen, insbesondere von Menschen mit einer Demenzerkrankung sind ihr ein wichtiges Anliegen. Ihr, das ist Königin Silvia von Schweden, die u.a. die Silviahemmet Stiftung gegründet hat.
Der Queen Silvia Nursing Award, der anlässlich des runden Geburtstages von Königin Silvia ins Leben gerufen wurde,  wird 2018 zum ersten Mal auch in Deutschland verliehen. Die Malteser sind als Premium Partner dabei.
Seit dem 1. September 2017 läuft die öffentliche Ausschreibung, an der alle in der Pflege Tätigen und Auszubildenden teilnehmen können. Aber Achtung: die Bewerbungsfrist endet am 19. November 2017!
Mehr zum Award und zu den Konditionen findet sich hier. 

Neue Kooperation - Malteser und Desideria Care

Désirée von Bohlen und Halbach, Leiterin des Ehrenamts in der Münchner Tagesstätte MalTa, Silviahemmet Trainerin und systemischer Familiencoach, hat mit einigen Gleichgesinnten einen Verein zur Begleitung und Unterstützung von Angehörigen demenziell erkrankter Menschen nach der Silviahemmet Philosophie gegründet: Desideria Care e.V.
Sitz des Vereins ist München, wo er eng mit den Maltesern zusammenarbeitet. Anlässlich des Galakonzerts "30 Jahre Konzerngesellschaft München" wurde der Verein am 24. Juli 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt. Im September wird er seine Arbeit aufnehmen. 

Innovationspreis für Junior-Demenzprojekt

Innovative Preisträger

Im Rahmen des Wettbewerbs „Teilhabe für Menschen mit Demenz!", ausgelobt vom Sozialministerium in Rheinland-Pfalz, haben die Malteser den 2. Preis gewonnen - mit dem Angebot „Junges Gemüse trifft altes Eisen“. Dieses Projekt des Malteser Hilfsdienstes in Mainz und Worms bildet eine „Brücke“ zwischen jungen und alten Menschen.  Jugendliche werden für das Thema Demenz sensibilisiert und intensiv geschult zur Kommunikation, Beschäftigung, und Biografiearbeit mit Menschen mit Demenz. Die Jugendlichen wenden die so erworbenen Kenntnisse bei Besuchen in Senioreneinrichtungen und bei gemeinsamen Ausflügen an.

Patienten sehr zufrieden mit Integrativer Geriatrie

Tagesraum Integrative Geriatrie

Am Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift in Duisburg-Homberg wird seit einigen Jahren nach dem Konzept der Integrativen Geriatrie gearbeitet. Die Station wurde nach den Kriterien der Palliativen Philosophie Silviahemmet gestaltet, es gibt einen Tagesraum für gemeinsame Mahlzeiten und Aktivitäten und alle Mitarbeiter sind entsprechend geschult. Das trägt dazu bei, dass sich Akutpatienten mit der Zweitdiagnose Demenz durch den Klinikaufenthalt nicht weiter verschlechtern. Und die Patienten fühlen sich wohl auf der Station, wie ein aktueller Bericht der Rheinischen Post in der Reihe "Menschen Für Gesundheit" zeigt.

Der innovative Ansatz wird auch in anderen Malteser Krankenhäusern wie z.B. Seliger Gerhard in Bonn praktiziert - und zwar dann, wenn die räumlichen Gegebenheiten eine separierte Station für Demenzpatienten, eine so genannten Special Care Unit, nicht zulassen.

Malteser-Ärzte beim DGG-Jahreskongress

Beim diesjährigen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in Frankfurt sind zwei Chefärzte aus Malteser Krankenhäusern mit Vorträgen vertreten.
Dr. Jochen-Gerd Hoffmann, Leiter des Zentrums für Altersmedizin am Krankenhaus St. Hildegardis in Köln, stellt am Samstag, dem 30. September 2017 im Rahmen des Symposiums "Neurodegenerative Erkrankungen" die Ergebnisse der Evaluation von Station Silvia vor.
Dr. Klaus Weil, Leiter der Klinik für Altersmedizin und Geriatrische Frührehabilitation am Krankenhaus St. Franziskus in Flensburg, referiert ebenfalls am 30.9.2017 zu „Training in dementia care - how a whole organisation qualifies their staff members“. Er präsentiert dabei das umfassende Ausbildungskonzept der Malteser in allen Diensten.

Hessischer Demografiepreis für Malteser Demenzlotsen

Große Freude bei den Maltesern in Limburg: Das Projekt „Demenzlotsen“ wurde mit dem Hessischen Demografie-Preis ausgezeichnet. Bei der Verleihung in der Hessischen Staatskanzlei am 25. August belegten sie den 3. Platz, der mit 3000 Euro dotiert ist.

Die Limburger Malteser sehen den Preis als Bestätigung ihrer langjährigen Demenzarbeit - immer mit dem Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Das Demenzlotsen-Projekt will durch die Schulung von Einzelhandel und Dienstleistern demenziell Erkrankten ermöglichen, ihr Leben wie gewohnt weiter zu leben, solange es der Krankheitsverlauf zulässt: Einkaufen gehen, ein Café besuchen, Behördengänge oder Bankgeschäfte erledigen etc. Das funktioniert nur, wenn die Gesellschaft sich auf demenziell Erkrankte einstellt. Genau darauf zielt das Projekt.

ZDF berichtet über Station Silvia

In einem Beitrag für die Verbrauchersendung "Volle Kanne" zeigt das ZDF, wie im Malteser Krankenhaus St. Hildegardis in Köln Akutpatienten mit der Zweitdiagnose Demenz behandelt und begleitet werden: auf der Spezialstation "Silvia". Dort findet so viel Diagnostik wie möglich im Patientenzimmer statt, es gibt eine Orientierung fördernde Umgebung und tagesstrukturierende Maßnahmen sowie engagierte Therapeuten und Alltagsbegleiter, die individuell auf die Patienten eingehen und sie fördern. Mit einigem Erfolg: Etliche Patienten kommen nach der Entlassung zuhause besser zurecht als vor dem Klinikaufenthalt.

Angebot für jüngere Demenzkranke

Wegen entsprechender Nachfrage gibt es jetzt im Malteser Tagesstreff in Esslingen-Weil ein neues Angebot, das sich speziell an jüngere Menschen mit beginnender Demenz richtet. Am Freitag wird eine Gruppe mit einem besonderen Begleitungskonzept eingerichtet, das speziell auf diese oft vernachlässigte Zielgruppe zugeschnitten ist.

Interessenten erhalten weitere Informationen direkt bei der Leitung des Tagestreffs in Esslingen-Weil.

Es geht auch ohne Fixierung

Das Dt. Ärzteblatt hat in seiner aktuellen Ausgabe erste vorläufige Ergebnisse der dreijährigen Evaluation von Station Silvia veröffentlicht.
Die entscheidende Botschaft ist: akut erkrankte Menschen mit der Nebendiagnose Demenz müssen sich nicht zwingend im Krankenhaus verschlechtern. Im Gegenteil, es geht auch anders, und auch ohne Fixierungen.
Mehr dazu hier.

Hilfe bei Demenz: Der Malteser Tagestreff

Wie gut der Besuch im Malteser Tagestreff MalTa Menschen mit beginnender Demenz tut, erfahren die Mitarbeitenden jeden Tag durch das direkte Feedback ihrer Tagesgäste. Und durch die Rückmeldung der Angehörigen, die dieses tagesstrukturierende Betreuungsangebot als sehr entlastend empfinden.
Im Tagestreff Esslingen, der im Sommer 2016 mit seiner Arbeit begonnen hat, findet derzeit auch ein Gast mit Frontotemporaler Demenz ein Zuhause auf Zeit. Selbst bei dieser eher seltenen, insbesondere für Angehörige schwer auszuhaltenden und belastenden Form der Demenz wirkt der regelmäßige Besuch im MalTa. Wie - das erzählt die Ehefrau des demenziell Erkrankten.

Weitere Informationen

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Das wollen wir

Weg von den Defiziten hin zu dem, was alles noch geht, um so den Menschen ein Gefühl von Bedeutung und Würde zu geben. Das ist das Ziel unserer Arbeit.

Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax Bank  |  IBAN: DE10370601201201200012  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7