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Malteser Demenzkompetenz - Leben mit Demenz

Angebot für jüngere Demenzkranke

Wegen entsprechender Nachfrage gibt es jetzt im Malteser Tagesstreff in Esslingen-Weil ein neues Angebot, das sich speziell an jüngere Menschen mit beginnender Demenz richtet. Am Freitag wird eine Gruppe mit einem besonderen Begleitungskonzept eingerichtet, das speziell auf diese oft vernachlässigte Zielgruppe zugeschnitten ist.

Interessenten erhalten weitere Informationen direkt bei der Leitung des Tagestreffs in Esslingen-Weil.

Neue Kooperation - Malteser und Desideria Care

Désirée von Bohlen und Halbach, Leiterin des Ehrenamts in der Münchner Tagesstätte MalTa, Silviahemmet Trainerin und systemischer Familiencoach, hat mit einigen Gleichgesinnten einen Verein zur Begleitung und Unterstützung von Angehörigen demenziell erkrankter Menschen nach der Silviahemmet Philosophie gegründet: Desideria Care e.V.
Sitz des Vereins ist München, wo er eng mit den Maltesern zusammenarbeitet. Anlässlich des Galakonzerts "30 Jahre Konzerngesellschaft München" wurde der Verein am 24. Juli 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt. Im September wird er seine Arbeit aufnehmen. 

Neues vom MalTa München

Ein aktueller Filmbeitrag gibt Einblick in den Alltag in der Malteser Tagesstätte in Berg am Lahm. Neben der Einrichtungsleitung Elke Rieger kommen auch die Mitarbeiterinnen zu Wort.

Es geht auch ohne Fixierung

Das Dt. Ärzteblatt hat in seiner aktuellen Ausgabe erste vorläufige Ergebnisse der dreijährigen Evaluation von Station Silvia veröffentlicht.
Die entscheidende Botschaft ist: akut erkrankte Menschen mit der Nebendiagnose Demenz müssen sich nicht zwingend im Krankenhaus verschlechtern. Im Gegenteil, es geht auch anders, und auch ohne Fixierungen.
Mehr dazu hier.

Silviahemmet Trainertreffen 2017 in Köln

Zum dritten Mal hat die Fachstelle Demenz alle seit dem Jahr 2009 ausgebildeten Silviahemmet Trainerinnen und Trainer eingeladen: zum intensiven Erfahrungsaustausch, verbunden mit einer Fortbildung zum Thema "Systemisches Arbeiten".
Die knapp 40 Teilnehmer, die aus allen Regionen und vielen Malteser Bereichen wie Krankenhaus, Altenhilfe, Tagesstätte oder soziales Ehrenamt nach Köln gekommen waren, erarbeiteten anhand von Fällen aus der Praxis kreative Lösungsansätze und waren sich am Ende einig, jede Menge neuer Impulse mitzunehmen für ihre tägliche Arbeit: die Begleitung und Versorgung von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen.

Hilfe bei Demenz: Der Malteser Tagestreff

Wie gut der Besuch im Malteser Tagestreff MalTa Menschen mit beginnender Demenz tut, erfahren die Mitarbeitenden jeden Tag durch das direkte Feedback ihrer Tagesgäste. Und durch die Rückmeldung der Angehörigen, die dieses tagesstrukturierende Betreuungsangebot als sehr entlastend empfinden.
Im Tagestreff Esslingen, der im Sommer 2016 mit seiner Arbeit begonnen hat, findet derzeit auch ein Gast mit Frontotemporaler Demenz ein Zuhause auf Zeit. Selbst bei dieser eher seltenen, insbesondere für Angehörige schwer auszuhaltenden und belastenden Form der Demenz wirkt der regelmäßige Besuch im MalTa. Wie - das erzählt die Ehefrau des demenziell Erkrankten.

Begleitung im Glauben - für Menschen mit und ohne Demenz

Viele insbesondere ältere Menschen, die die Malteser in ihren unterschiedlichen Diensten begleiten und versorgen, sind tief im Glauben verwurzelt. Spiritualität leben und erleben zu dürfen, gibt ihnen Halt, Hoffnung und Zuversicht. Deshalb gibt die Fachstelle Demenz in Zusammenarbeit mit dem Geistlichen Zentrum der Malteser ein neues Heft heraus.
Die 88 Seiten starke Broschüre"Ich vergesse dich nicht" ist eine Einladung an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch solche, die selbst im Glauben wenig verwurzelt sind, in allen Einrichtungen - Krankenhaus, Altenhilfe, Tagespflege, Tagestreff, Besuchsdienst oder Café Malta - die ihnen anvertrauten Menschen durch den Alltag zu begleiten. Weitere Informationen gibt es in der Fachstelle Demenz.

S3 Leitlinie zu Demenz

In der aktualisierten Version der S3 Leitlinie Demenzen geben Deutschlands führende Experten, u.a. Psychiater, Psychotherapeuten und Neurologen, Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie der verschiedenen Demenzformen. Da Fortschritte in der medikamentösen Therapie in naher Zukunft nicht in Sicht sind, empfehlen die Experten, das Gewicht stärker auf nicht-medikamentöse Maßnahmen zu legen; dazu gehören Unterstützung des Milieus, kognitive Stimulation, Ergotherapie, alltagsnahe Aktivitäten und künstlerische Therapien.

Die gesamte S3 Leitlinie mit ihren 97 Empfehlungen gibt es im Download auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.  

Kostenlose App zum Thema Demenz

Die Malteser bieten Hilfe via Smartphone oder Tablet:
Die Malteser sind Kooperationspartner von Swedish Care International (SCI), die eine App rund ums Thema „Demenz“ herausgibt. Sie hilft Angehörigen, Pflegenden und demenziell Erkrankten selbst, die Lebensqualität durch nützliche Hinweise und Anregungen zu verbessern. Die App ist kostenlos erhältlich in iTunes und GooglePlay.

Wenn ein nahestehender Mensch an Demenz erkrankt: Lassen Sie sich helfen!

Das rät Silvia Kuhn in ihrem Interview allen Angehörigen von Menschen mit Demenz. Silvia Kuhn hat vier Jahre ihren demenzkranken Mann zuhause begleitet und gepflegt, bis er in eine Altenhilfeeinrichtung gezogen ist. Mit der Entscheidung hat sie sich schwer getan, aber ihre Grenzen waren erreicht. Deshalb auch ihre eindringliche Botschaft: Versucht nicht, alles allein zu stemmen, denn das schafft ihr nicht.

Das Interview mit Silvia Kuhn in voller Länge finden Sie hier.

Weitere Informationen

Das Buch zur Demenz bei TRIAS

... mit Erläuterungen zu den Demenzformen, zu Diagnostik, Therapie und Prävention und vielen Hilfestellungen für den Alltag. Ab sofort im Buchhandel zu beziehen. Hier kann "geschnuppert" werden.

Das wollen wir

Weg von den Defiziten hin zu dem, was alles noch geht, um so den Menschen ein Gefühl von Bedeutung und Würde zu geben. Das ist das Ziel unserer Arbeit.

Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax Bank  |  IBAN: DE10370601201201200012  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7