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Corona - Wissenswertes für Angehörige

Corona ist der Super-Gau für Menschen mit Demenz und stellt sie wie ihre Angehörigen vor besondere Herausforderungen. An Demenz erkrankte Menschen haben Schwierigkeiten, die veränderte Situation und die damit verbundenen Auflagen, vor allem die Kontakteinschränkungen und Hygienemaßnahmen, zu verstehen oder sich daran zu erinnern. Zudem verlieren sie schneller ihre kognitiven Fähigkeiten, wenn die sonst übliche Aktivierung fehlt. Angehörige sind dadurch stärker als bisher belastet. Was Angehörige für Menschen mit Demenz und vor allem auch sich selbst tun können haben die Malteser in einem Flyer zusammengefasst.

Corona - Infos für Risikogruppen

Die aktuelle Corona-Situation fordert alle heraus - Hilfebedürftige wie Helfende. Die Malteser bieten vielfache Unterstützung an, sei es durch konkrete Aktionen wie Einkaufsdienste als auch durch Ratschläge für besondere Risikogruppen. Mehr dazu hier.

Dazu gehören u.a. auch Tipps für pflegende Angehörige und ein filmischer Beitrag zu Malteser Tipps in Corona-Zeiten mit der Gesundheitswissenschaftlerin Dr. Ursula Sottong.

Corona-Krise: Malteser verschicken Videos für Demenzkranke

Eva Leistra, Koordinatorin der Demenz- und Unterstützungsdienste

Auch Menschen mit Demenz benötigen in diesen Zeiten Aufmerksamkeit und Zeichen der Zuneigung. Darum versenden die Malteser jetzt per WhatsApp Videobotschaften mit Liedern zum Mitsingen und Gedichten zum Zuhören.
Da viele hochbetagte Senioren kein Handy haben, vertrauen die Malteser auf Angehörige und Freunde. Sie erhalten den Malteser-Gruß per WhatsApp, um  ihn ihren Lieben vorzuspielen. Das Angebot ist kostenlos. Interessierte müssen sich nur über WhatsApp bei Eva Leistra anmelden: 0176-31798083.

Wie die Corona-Zeit genutzt wird ...

MalTa Bottrop

Wie viele Tagespflege-Einrichtungen ist auch das MalTa Bottrop aktuell für seine Tagesgäste geschlossen. Doch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht untätig und nutzen die Zeit. Neben regelmäßigen telefonischen Kontakten zu ihren Tagesgästen und deren Angehörige sowie kleineren Besorgungen bereiten sie tatkräftíg - und mit genügend sozialem Abstand - alles für die Gartenzeit vor.

Demenzkarten ab sofort wieder lieferbar

Tipps rund um die Versorgung und Begleitung von Menschen mit Demenz auf Postkartengröße - das sind die Demenzkarten für den "Hausgebrauch". Jetzt sind sie in neuem Layout erschienen und können auch weiterhin über die Fachstelle Demenz bezogen werden. Die Karten behandeln die Themen: Aggressivität, Begegnung, Gewalt, Inkontinenz, Mahlzeiten, Schluckbeschwerden, Sturz/-Prophylaxe, Tiere, Eine gute Umgebung, Zahn- und Mundhygiene.

Die aktuelle Broschüre über die Arbeit der Malteser

Einfach draufklicken und herunterladen

Das Motto der aktuellen Broschüre zum Leben mit Demenz "Mittendrin und trotzdem draußen?" steht für die vielen Angebote und Aktivitäten der Malteser in Deutschland in Sachen Demenz. Allen gemeinsam ist das Bestreben, Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen Teilhabe zu ermöglichen und einer Ausgrenzung aus dem gesellschaftlichen Leben entgegen zu wirken.

Zum e-Mag geht es hier, die PDF kann auch zur Ansicht heruntergeladen werden.

Auf dem Weg zum demenzsensiblen Krankenhaus

Krankenhaus St. Carolus

Mit Mitteln der säschsischen Landesbank soll sich das Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz zu einem demenzsensiblen Krankenhaus entwickeln. Einen Einblick in diese große Herausforderung erhalten Sie hier. Mehr dazu auch hier.

Brückenpreis für Demenz-Projekt

Für ihr ehrenamtliches Engagement sind die Malteser Junior-Demenzbegleiter der Diözese Speyer mit dem Brückenpreis der Landesregierung Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden.
Neun Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahre haben sich im Gemeinschaftsprojekt der Malteser Jugend und der Malteser Demenzhilfe mit den Themen „Alter“, „Demenz“ und „Pflege“ auseinandergesetzt und besuchen nun Senioren mit Demenz in den Malteser-eigenen Demenzcafés in Speyer und im kooperierenden Caritas-Altenzentrum in Schifferstadt.

Queen Silvia Nursing Award

Die würdevolle Pflege und Versorgung von hochaltrigen Menschen, insbesondere von Menschen mit einer Demenzerkrankung sind ihr ein wichtiges Anliegen. Ihr, das ist Königin Silvia von Schweden, die u.a. die Silviahemmet Stiftung gegründet hat.
Der Queen Silvia Nursing Award wird seit 2017 auch in Deutschland verliehen. Die Malteser sind als Premium Partner dabei.
2019 ist Preisträgerin die 20jährige Krankenpflegeschülerin Sarina Bach aus Berlin. Mehr zum Award findet sich hier.

MalTa/Tagestreff Bottrop erfolgreich rezertifiziert

Mario Schneeberg/MalTa, Petra Menke/MalTa, Petra Tegman/Silviahemmet (von li.)

Das "MalTa" in Bottrop war nicht nur der erste Malteser Tagestreff für Menschen mit beginnender Demenz. Es ist auch die erste Einrichtung außerhalb Schwedens, der es im Jahr 2015 gelungen ist, eine offizielle Zertifizierung durch Silviahemmet zu erhalten. Im September 2019 ist der Tagestreff von Petra Tegman, der stellvertretenden Silviahemmet-Geschäftsführerin rezertifiziert worden. 

Festakt im Royal Palace Stockholm

Foto: Yanan Li

Mit einem Festakt im königlichen Stadtschloss in Stockholm feierten die Malteser und die Stiftung Silviahemmet mit ihrer Vorsitzenden I.M. Königin Silvia von Schweden im April 2019 die erfolgreiche zehnjährige Kooperation. Aus dem gesamten Bundesgebiet waren Silviahemmet Trainerinnen und Trainer, die in sowohl in den stationären Einrichtungen als auch in der ambulanten Versorgung der Malteser unterwegs sind, angereist.

Leitlinien der WHO zur Demenzprävention

Da eine Heilung oder medikamentöse Vorbeugung bei Demenz weiter nicht in Sicht ist, zielen die Empfehlungen auf Vorbeugen durch einen entsprechenden Lebensstil - nach dem Motto "Was gut ist fürs Herz, ist auch gut fürs Hirn.". Das ist auch die Botschaft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit ihren Leitlinien zur Verminderung der Risiken für geistigen Abbau und Demenz.

Das Buch zur Demenz bei TRIAS

... mit Erläuterungen zu den Demenzformen, zu Diagnostik, Therapie und Prävention und vielen Hilfestellungen für den Alltag. Ab sofort im Buchhandel zu beziehen. Hier kann "geschnuppert" werden.

Das wollen wir

Weg von den Defiziten hin zu dem, was alles noch geht, um so den Menschen ein Gefühl von Bedeutung und Würde zu geben. Das ist das Ziel unserer Arbeit.